Meine Gemeinde. Unsere Zukunft.

Herzlich Willkommen bei der SPD Ubstadt-Weiher

Die Gemeinde Ubstadt-Weiher besteht aus vier Ortsteilen, die bis 1970 alle einmal selbstständig waren. Jeder Ortsteil hat seine eigene "Dorfgeschichte" und Tradition und bildet seine eigene Dorfgemeinschaft. Aber trotz aller Unterschiede (oder gerade wegen dieser?) wachsen die vier Teile kontinuierlich zusammen und dieser Vorgang dauert schon viele Jahre an. Frühere Konkurrenzen sind weitgehend verschwunden und sind ersetzt durch "sehr gute Nachbarschaft". "Man heiratet" und siedelt sozusagen "kreuz und quer" über alle vier Ortsteile hinweg.

Auch im SPD - Ortsverein SPD Ubstadt-Weiher ist Gemeinsamkeit groß geschrieben ohne die unterschiedlichen Belange unter den Tisch zu kehren. Für jeden der Ortsteile ist ein Vertreter ernannt und bringt im Ortsverein die Interessen des jeweiligen Ortsteils ein.

 

14.02.2021 in Landespolitik

Landtagswahlen 2021 - Gartenzaungespräche mit Alexandra Nohl

Gartenzaungespräche mit Alexandra Nohl

Besondere Zeiten - besondere Ideen. Corona macht dem klassischen Wahlkampf einen Strich durch die Rechnung. Haustürbesuche, Infostände in Fußgängerzonen oder auf belebten Plätzen sind nicht möglich. Um dennoch mit den Menschen in ihrem Wahlkreis Bruchsal (29) ins Gespräch zu kommen, lädt SPD-Landtagskandidatin Alexandra Nohl zum Gespräch "über den Gartenzaun" ein. Am kommenden Samstag, 20.02.2021, von 10 bis 11 Uhr wird Nohl gemeinsam mit dem Zweitkandidat Christian Holzer einen Spaziergang durch Ubstadt machen. Die 45-jährige Sozialdemokratin möchte sich nicht nur optisch einen Eindruck machen. Die Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, auf ein "Schwätzchen" mit Alexandra Nohl. Wer es nicht dem Zufall überlassen möchte, darf sich verbindlich zum Gartenzaungespräch verabreden. Anmeldungen bitte per Mail über unsere Homepage.

20.12.2020 in Ortsverein

Ehrungen 2020

Ortsvereinsvorsitzender Karl-Heinz Hagenmeier freute sich über die Ehrung von Manfred Uher und Hartmut Leibold aus Ubstadt. Für die 40-jährige Mitgliedschaft in der SPD überreichte er die Urkunde mit silberner Ehrennadel. Hagenmeier bedankte sich bei den beiden Parteifreunden auch für die langjährige Mitarbeit im Ortsverein.

(Anmerkung: Aufgrund der strengen Hygienevorschriften konnte die Ehrung im Oktober nur mit erforderlichem Abstand durchgeführt werden)

20.12.2020 in Ortsverein

Jahreshauptversammlung im Oktober 2020

Die Mitglieder des SPD-Ortsvereines Ubstadt-Weiher trafen sich Ende Oktober zur Jahreshauptversammlung. Unter strengen Hygienevorschriften konnte noch eine Präsenzveranstaltung in der Kelter in Ubstadt durchgeführt werden. Ortsvereinsvorsitzender Karl-Heinz Hagenmeier begrüßte zunächst besonders die Gemeinderäte/innen Margarete Dutzi, Michela Hagenmeier und Rainer Zeisel und gab anschließend den Bericht des Vorstandes ab. 

In seiner Funktion als Kreisrat berichtete Karl-Heinz Hagenmeier aus dem Kreistag des Landkreises Karlsruhe. Als verkehrspolitischer Sprecher seiner Fraktion beleuchtete er die aktuelle Situation im ÖPNV. Die SPD will den ÖPNV im Landkreis z. B. mit einem einfacheren Tarifsystem fit für die Zukunft machen. Weitere Themen waren die Pandemie und die kommende Haushaltsberatung.

Der Fraktionsvorsitzende Rainer Zeisel gab anschließend den Bericht der SPD-Gemeinderatsfraktion ab. Die vier SPD-Gemeinderäte/-innen haben im Berichtszeitraum sehr solide und erfolgreich die Politik und die Entwicklung unserer Gemeinde maßgeblich mitgestaltet, so Zeisel. Er berichtete von Projekten wie der Schulhaussanierung in Ubstadt und dem neuen Feuerwehrhaus in Zeutern sowie den anstehenden Haushaltsberatungen in Zeiten der Pandemie.

Die Kommunalpolitiker versuchen trotz Kontakteinschränkungen und besonderen Umständen im Kontakt mit den Bürgern zu bleiben. Alle bedauerten den eingeschränkten persönlichen Meinungsaustausch mit Bürgern, Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat und im Kreistag sowie mit Parteimitgliedern. Bei den anstehenden Haushaltsberatungen ist es wichtig, dass es nicht zu einseitigen Belastungen kommen wird. Die Erhöhung der Grundsteuer ist erst einmal vom Tisch, nachdem sich die Einnahmesituation besser entwickelt hat als erwartet. Die Sozialdemokraten hätten einer einseitigen Erhöhung auch nicht zugestimmt. Aktuell hätten wir außerdem gerne eine Erhöhung der Kindergartenbeiträge verhindert, um Familien zu entlasten. Leider fand dies im Gemeinderat jedoch keine Mehrheit.

Die Vorstandswahlen brachten folgendes Ergebnis:

1. Vorsitzender: Karl-Heinz Hagenmeier
Stellvertreter: Margarete Dutzi (Zeutern), Dr. Frieder Keller (Stettfeld) und Rainer Zeisel (Weiher)
Kassier: Margarete Dutzi
Schriftführer: Ulrich Salamon
Beisitzer: Ulrike Salamon, Michela Hagenmeier, Peter Hafner, Ahed Fattah und Nicolas Hagenmeier
Delegierte: Peter Hafner, Nicolas Hagenmeier, Karl-Heinz Hagenmeier, Michela Hagenmeier, Margarete Dutzi und Ahed Fattah
Kassenrevisoren: Helmut Dusek und Bernd Hagenmeier

Der wiedergewählte Vorsitzende Karl-Heinz Hagenmeier freut sich auf die kommenden Projekte im Kreis, in der Gemeinde und im traditionsreihen Ortsverein und bedankte sich für das Vertrauen, das ihm mit der einstimmigen Wahl entgegengebracht wurde. Er dankte für die Unterstützung der Parteifreunde in diesem besonderen Jahr und gab der Hoffnung Ausdruck, dass die Pandemie bald überwunden werden kann. Eine Weihnachtsfeier kann in diesem Jahr aus bekannten Gründen leider nicht stattfinden.

06.12.2020 in Aktuelles

50 Jahre Kniefall in Warschau

#50JahreKniefall

Manchmal ist es eine Geste, die den Lauf der Dinge ändert. In Europa, in der Welt. Der Kniefall von Willy Brandt in Warschau: Die Bitte um Vergebung für die Verbrechen der Nazis, das Versprechen niemals zu vergessen und ein starkes Signal für Versöhnung und Dialog zwischen West und Ost, mitten im Kalten Krieg. Vor genau 50 Jahren ging dieses Bild um die Welt – und schrieb Geschichte.

Polen war das erste Opfer einer gewaltsamen deutschen Besatzungsherrschaft im Zweiten Weltkrieg. Und es war in der Folge zentraler Schauplatz der Shoa, der beispiellosen Verbrechen der Nazis an Menschen jüdischen Glaubens. Mit Willy Brandt kam am 7. Dezember 1970 ein einstiger Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus nach Warschau, der erste sozialdemokratische Kanzler der Bundesrepublik. Vor dem Denkmal für den Aufstand im Warschauer Ghetto von 1943 kniete Brandt nieder, stumm, eine spontane Geste, wie er sich später erinnerte. Ein Bild, das um die Welt ging.

„…wenn die Sprache versagt“.

„Am Abgrund der deutschen Geschichte und unter der Last der Millionen Ermordeten tat ich, was Menschen tun, wenn die Sprache versagt“, schrieb er 1989 in seinen „Erinnerungen“.

Es war eine Bitte um Vergebung für die Verbrechen des Nationalsozialismus, stellvertretend für das gesamte deutsche Volk. Ausdruck für den Wunsch nach Aussöhnung. Aber es war auch ein Zeichen für Verständigung und Zusammenarbeit in der Zeit des Kalten Krieges. Ein Symbol für Willy Brandts Ostpolitik – Wandel durch Annäherung. Gemeinsam mit Egon Bahr war der Kanzler nach Polen gereist, um den Warschauer Vertrag zu unterzeichnen. Damit erkannte die Bundesrepublik Polens Westgrenze de facto an und beide Staaten erklärten ihre Bereitschaft zum gegenseitigen Gewaltverzicht.

In der Bundesrepublik war der Kniefall damals nicht unumstritten. Vor allem die konservative Seite kritisierte die Geste als unangemessen. Heute ist hingegen unstrittig, dass sie eine wichtige Rolle spielte bei der Entspannung zwischen den Blöcken in den Folgejahren – letztlich auch eine wichtige Grundlage für den Fall der Mauer 19 Jahre später und für das Zusammenwachsen Europas.